In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:
- welche Rolle die Sklaverei bei der Annektierung spielt,
- wie der "Manifest Destiny"-Gedanke die Expansion der USA rechtfertigt,
- warum die Annektierung von Texas zum Krieg mit Mexiko führt,
- und welche Spuren die Annektierung bis heute in der texanischen Identität hinterlassen hat.
Texas, der "Lone Star State", ist nicht immer Teil der Vereinigten Staaten. Ursprünglich spanische Kolonie, später mexikanisches Territorium, wird das Land von weißen Siedlern aus den USA geprägt – mit eigenen Interessen.
Als Mexiko im Jahr 1829 die Sklaverei abschafft, wächst der Widerstand in Texas, dessen Wirtschaft auf der Sklaverei basiert. 1836 erklärt Texas sich zunächst für unabhängig. Doch ein eigener Staat zu sein, erweist sich als schwierig. Erst 1845 wird Texas in die USA aufgenommen – ein Schritt, der das Gleichgewicht zwischen den Nord- und Südstaaten ins Wanken bringt. Die Annexion ist vollzogen - der Konflikt mit Mexiko jedoch nicht vorbei.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Dr. Volker Depkat, Amerikanist Universität Regensburg
- Prof. Dr. Silke Hensel, Lateinamerikanistin Universität zu Köln
- Prof. Dr. Stefan Rinke, Lateinamerikanist Freie Universität Berlin
- John O’Sullivan Declares America’s Manifest Destiny, 1845
Weiterführende Links:
- Texas annexation
- Planet Wissen - Sklaven für Amerika
- Planet Wissen - Amerikanischer Bürgerkrieg
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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Murat Kayi
Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse