Im Fokus der Behörden: Die Sicherheit der Gäste, die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften sowie das Auffinden illegalen Tabaks. Laut Stadt hatten alle Shisha-Bars zu wenige und oder nicht funktionsfähige Kohlenmonoxid-Melder installiert. In vier der sechs Shisha-Bars sei die Lüftungsanlage ausgeschaltet gewesen, obwohl mehrere Gäste Shishas konsumierten.
Außerdem sei ein Notausgang abgeschlossen gewesen. Zwei Lokale wurden wegen unhygienischer Zustände vorübergehend geschlossen.
Kiloweise illegal hergestellter Shisha-Tabak gefunden
Die Beamten stellten150 Kilo illegalen Tabaks sicher. "Die irre Gewinnspanne, die es beim illegal hergestellten und unverzollten Shisha-Tabak gibt, macht ihn für die Betreiber der Bars so attraktiv", sagt Jens Uhland, Pressesprecher des Kölner Zolls. "Die Marge ist höher als beim Drogenverkauf. Ein Kilogramm des illegalen Tabaks kostet fünf Euro - ein legales und versteuertes Kilogramm dagegen einhundert Euro."
Immer wieder Verstöße trotz empfindlicher Strafen
Immer wieder seien solche Verstöße bei vergangenen Kontrollen festgestellt worden, obwohl die Strafen empfindlich seien, hieß es. "Wir drohen Zwangsgelder an für den Fall, dass wir das noch mal feststellen", sagt Carsten Sperling von der Stadt Bonn. "Das kann den Betreiber dann schon mehrere tausend Euro kosten."
Insgesamt waren 80 Beamte der Stadt Bonn, der Bezirksregierung, und von Zoll und Polizei im Einsatz.
Über dieses Thema berichten wir auch in der WDR Lokalzeit aus Bonn um 18:09 Uhr und im WDR Hörfunk, etwa auf WDR 2 und WDR 5.
Unsere Quellen:
- Stadt Bonn mit Zoll, Bezirksregierung und Polizei