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Zu Besuch bei kitev (Kultur im Turm e.V.) in Oberhausen
Stand: 24.02.2025, 18:46 Uhr
Seit fast zwei Jahrzehnten gibt es den Verein "Kultur im Turm" – kurz kitev – in Oberhausen. Ausgehend von seinem Zentrum, dem Wasserturm am Hauptbahnhof, entwickelt und fördert er urbane und soziale Kunst- und Kulturprojekte über Grenzen hinweg.
Das interdisziplinäre Team aus Künstlern, Architekten und Kulturschaffenden entwickelt innovative Projekte in den Bereichen Kunst, Musik, Theater und Stadtentwicklung. Besonders bekannt ist kitev für Projekte, die Bewohner und Besucher in kreative Prozesse einbinden. Dazu gehören urbane Interventionen, Künstlerresidenzen sowie soziale und integrative Programme, die sich für eine offene und diverse Gesellschaft einsetzen.
Ein besonderes Merkmal von kitev ist die Verbindung von Kunst und Architektur mit gesellschaftlichem Engagement. So wurden leerstehende Gebäude in kreative Räume umgewandelt und gemeinschaftliche Initiativen zur Verbesserung des öffentlichen Raums gestartet. Auch die Arbeit mit Geflüchteten spielt eine wichtige Rolle: kitev unterstützt mit ünstlerischen und handwerklichen Projekten deren Integration in die Stadtgesellschaft.
Mit seinem offenen und experimentellen Ansatz hat sich kitev zu einem wichtigen kulturellen Impulsgeber in Duisburg entwickelt. Das Projekt zeigt, wie Kunst und Kreativität Städte positiv verändern und Menschen miteinander verbinden können.
Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni klettert auf den Wasserturm und trifft Johanna Wildhagen und Robert Barbarino, die im kitev das Projekt "Creative City" managen.
Konzept: Claudia Kuhland