Die Iserlohn Roosters haben mit einem 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) gegen die Adler Mannheim am Donnerstag einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Für die Treffer der Gäste sorgten Christian Thomas (6.), Eric Cornel (21.) und Zach Osburn (31.). Luke Esposito (33.) und Leon Gawanke (60.) verkürzten für Mannheim.
Die Roosters setzten mit dem Erfolg die Konkurrenten im Abstiegskampf unter Druck. 50 Punkte hat Iserlohn nun auf dem Konto und damit vier Zähler Vorsprung auf Düsseldorf und fünf auf Augsburg.
Roosters mit starkem Beginn
Iserlohn legte gleich brandgefährlich los: Nach 16 Sekunden verpassten die Gäste die Führung und nach nicht einmal 60 Sekunden flog schon die zweite Scheibe gefährlich in Richtung von Mannheims Torwart Felix Brückmann. Danach meldeten sich auch die Adler gleich mehrfach gefährlich vor dem Tor der Sauerländer an. Doch der erste Jubel war dann den Gästen vorbehalten: Thomas, der nach einem Bully freigespielt wurde, hämmerte den Puck ins linke obere Eck.
Das erste Drittel blieb temporeich, auch weil beide Teams immer auf Zug zum Tor blieben. Die beste Chance der Adler entschärfte IEC-Goalie Tobias Jänicke (10.). Für die Roosters scheiterte Michael Das Colle gleich zweimal, ehe es in die erste Spielpause ging.
Erneut Iserlohner Blitzstart
Das zweite Drittel begann mit einem Blitztor: Nach 60 Sekunden lag der Puck im Netz der Adler, die das Tor von Cornel allerdings mit einem katastrophalen Scheibenverlust vor dem eigenen Tor begünstigten. Die Roosters blieben weiterhin griffig. In Überzahl erarbeitete sich der IEC gute Einschussgelegenheiten, konnte diese jedoch nicht nutzen.
Erneut war es ein hoher Scheibengewinn im Drittel der Mannheimer, der zum dritten Treffer der Iserlohner führte. Cornel sah den einrückenden Osburn, dessen Schuss rechts oben einschlug. Doch die Adler konterten diesen erneuten Rückschlag dieses Mal. Esposito stand nach einem traumhaften Pass alleine vor Jänicke, wackelte diesen aus und steckte den Puck zum 1:3 ein.
Mannheimer Anschluss kommt zu spät
Im Schlussabschnitt ließ sich Mannheim nicht wieder überraschen, sondern baute selbst enorm viel Druck auf. Die ersten Schusschancen landeten jedoch knapp neben dem Tor oder bei Torwart Jänicke. Mannheim war nun die gefährlichere Mannschaft, die Roosters hatten defensiv viel zu tun. Esposito verpasste bei der besten Chance einen Querpass knapp (50.). Danach verteidigten die Sauerländer wieder geschickter.
Erst drei Minuten vor dem Ende ergab sich plötzlich die Gelegenheit für Ryan McInnis, doch erneut war die Fanghand des Iserlohner Schlussmannes Endstation. Eine unnötige Strafe von Shane Gersich brachte den Adlern eine doppelte Überzahl, weil die Gastgeber zudem noch den Torhüter vom Eis nahmen - mit Erfolg: Gawanke verkürzte 55 Sekunden vor dem Ende. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Unsere Quellen:
- DEL-Spiel der Düsseldorfer EG