Weitere Vorwürfe um Bayrische Staatsgemäldesammlungen

Stand: 03.04.2025, 07:56 Uhr

Die Vorwürfe um die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gehen offenbar weiter als bislang bekannt.

Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf eigene Recherchen. Demnach geht es unter anderem um mögliche sexuelle Belästigung Minderjähriger durch Aufsichtspersonal und den Missbrauch von Videoanlagen in den Museumsräumen zur illegalen Verhaltenskontrolle von Beschäftigten. Auch die Sicherheit der Kunstwerke soll beeinträchtigt gewesen sein.

Am Donnerstag (02.04.2025) hatte der bayrische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, die Versetzung von Generaldirektor Bernhard Maaz bekannt gegeben. Gegenüber dem Deutschlandfunk soll er außerdem den Umfang der Vorwürfe sowie die Aufnahme einer internen Ermittlung bestätigt haben.

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