Roman von Christoph Peters wird nicht verboten

Stand: 25.02.2025, 18:55 Uhr

Der Roman "Innerstädtischer Tod" des Schriftstellers Christoph Peters darf weiter erscheinen.

Das hat das Landgericht Hamburg entschieden und damit einen entsprechenden Antrag des Berliner Galeristen Johann König und seiner Frau Lena zurückgewiesen.

Das Paar glaubt, sich in dem Buch wiederzuerkennen und sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Das Gericht sieht zwar Übereinstimmungen zwischen Fiktion und Realität. Diese reichten für die Annahme einer Persönlichkeitsrechtsverletzung aber nicht aus, hieß es zur Begründung.

Demnach fällt die Abwägung zwischen den Persönlichkeitsrechten und der Kunstfreiheit zugunsten des Luchterhand Literaturverlages aus, der das Werk verlegt.

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