Die Metapher des Stroms gehöre sowohl historisch als auch in der Gegenwart zum rhetorischen Repertoire des Faschismus. Sie rufe Bilder von gewaltigen Strömen und Fluten hervor und erzeuge Gefühle von Ohnmacht und Angst. Durch diese Metapher würden Migrantinnen und Migranten entmenschlicht. Zu den Beteiligten gehören die Kölner Verlegerin Kerstin Gleba sowie der Autor Uwe Timm und die Autorin Dörte Hansen. Sie rufen die Politik zu einem sensibleren Umgang mit Sprache auf.
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