Bezos bringt "Washington Post" auf Linie

Stand: 27.02.2025, 09:16 Uhr

Der US-Milliardär Jeff Bezos versucht, seine Zeitung "Washington Post" auf seinen politischen Kurs zu verpflichten.

Auf den Meinungsseiten dürften nur noch Artikel erscheinen, die "persönliche Freiheiten und freie Märkte" verteidigen. Der Chef der Meinungsressorts David Shipley kritisierte das als Angriff auf die Meinungsvielfalt und kündigte an, die Zeitung zu verlassen. Bezos hatte die "Washington Post" 2013 gekauft. Seit der Wahl von Donald Trump suchen er und andere Tech-Milliardäre die Nähe zum US-Präsidenten.

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