Der in Chemnitz geborene Soziologe hatte immer ein Gespür für populäre Reiz- und Schlagworte. So hat er sich auch frühzeitig in seinen Büchern mit Sexualität auseinandergesetzt, und er war Gründungs-Direktor der Reform-Universität Bielfeld – auch heute noch eine Hochburg der Soziologie.
Doch aus dem in den 50er Jahren eher fortschrittlichen Wissenschaftler wurde mit der Zeit ein konservativer Denker, der die nachwachsende Generation seiner Zunft als „Anti-Soziologen“ bezeichnete.
Redaktion: Ronald Feisel