Die Besitzungen in Alaska waren bald nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben und wegen der riesigen Entfernung von Russland militärisch kaum zu verteidigen. Der "Alaska Purchase" wird oft als Pleite Russlands angesehen, doch unter den historischen Rahmenbedingungen war der Deal vernünftig.
Russland war nach dem Krimkrieg in einer strategisch schwachen Position und finanziell klamm. Man befürchtete, Alaska ohnehin zu verlieren und sah die andere Seite des Nord-Pazifiks auch nicht als integralen Bestandteil des Zarenreiches an.
So war der Verkauf an die Vereinigten Staaten 1867 nur folgerichtig. Alaskas Reichtum an Bodenschätzen kannte noch niemand.
Redaktion: Michael Rüger